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Was Sie tun können um Tiermißbrauch und das Fabrikbewirtschaften zu stoppen

 

Wichtiger noch als etwas zu tun, ist es, um etwas nicht zu tun. Als Konsument hat man viel Macht, um der Bio-Industrie ein Halt zuzurufen. Hier ein paar Beispiele:

Iß die Bio-Industrie aus der Welt.
Vielleicht das wichtigste Mittel überhaupt:

Durch keine Fleisch und andere Produkte aus der Bio-Industrie zu kaufen, wird das Portemonnaie der Bio-Industrie nicht mehr gefüllt. Wichtig ist es, um anderen zu zeigen, wie auch der Einzelne - durch verantwortungsvolles Kaufverhalten und durch lecker und gesund zu kochen – Einfluss auf das Tierelend nehmen kann.
 
1 Esse keine ausländischen Produkte die vom Tier abstammen
2

Kaufe nicht bei Firmen, die das Wohlsein oder die Rechte von Tieren kalt lässt

3

Deine Stimme gegen die Bio-Industrie

4

Protestiere gegen Genehmigungen von Bio-Industrie

5

Schreibe an Zeitungen und Zeitschriften

6

Mache deutlich, wie Du über Tierrechte denkst

7

Melde Dich als ehrenamtlicher Helfer an

  1  

Esse keine ausländischen Produkte die vom Tier abstammen. Vor allen an importierten Produkten klebt oft Tierleid. Warum sollte ein Land zu viel produzieren oder seine natürlichen Brunnen erschöpfen? Das kann niemals Hand in Hand gehen mit artgerechter Tierhaltung. Das gilt vor allem für die Niederlande, Frankreich und Amerika. Kaufe lieber ökologisch vertretbare (biologische) Produkte.

Esse beispielsweise (öfter) kein Fleisch.
     
Ein eigenartiges Phänomen ist es auch, dass Menschen zu Hause noch gesund und verantwortungsbewusst  essen wollen, dieses Prinzip jedoch vergessen, wenn sie in der Schule oder auf der Arbeit sind. Dann hat man scheinbar keine Zeit, Lust oder Möglichkeit, um über die Herkunft des Essens nachzudenken. Mache darum auch in der Betriebskantine deutlich, dass Du Essen willst, das nicht aus der Bio-Industrie kommt, sondern ökologisch (biologisch) verantwortet ist.
2  

Kaufe nicht bei Firmen, die das Wohlsein oder die Rechte von Tieren kalt lässt

Eröffne kein Konto bei Banken, die Kredite an Firmen aus der Bio-Industrie verstrecken. Kaufe nicht bei Supermarkten, die keine ökologischen Produkte im Angebot haben.
Pelz taucht wieder auf im Modebild. Sei Dir bewusst, bei dem, was Du kaufst.

Im Allgemeinen: nutze Deine ökonomische Macht und gib tierunfreundlichen Unternehmen deutlich die Botschaft, dass Du aus diesen Gründen keine Produkte oder Dienste bei ihnen kaufst.
3  

Deine Stimme gegen die Bio-Industrie

Gebe bei örtlichen, regionalen, landesweiten oder europäischen Wahlen Deine Stimme an eine Partei, die sich deutlich gegen die Bio-Industrie ausspricht. Frage politische Parteien nach ihrem Standpunkt hinsichtlich der Bio-Industrie. Viele Verantwortliche sind auch per E-Mail zu erreichen.
Es gibt auch eine Partei die spezial für Tiere gegründet wurde.
Wenn Deine Partei kein tierfreundliches Programm hat, wähle dann jemanden, der das hat. Frage nach, ob sie genug für die Tiere getan haben.

Auch politische Parteien müssen Verantwortung nehmen in Bezug auf Tiere.
4  

Protestiere gegen Genehmigungen von Bio-Industrie

Gibt es Bio-Industrie Unternehmen, die sich in der Nähe Deines Wohnortes niederlassen wollen oder die ausbauen wollen? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um zu verhindern, dass Bio-Industrie Unternehmen eine Genehmigung erhalten. Örtliche Abteilungen von Milieuorganisationen können dabei behilflich sein, beispielsweise auch mit juristischem Rat. Namen und Adressen findest Du auf den Seiten der lokalen Aktiegruppen. Oft kann man auch was tun gegen Firmen, die bereits eine Genehmigung bekommen haben, wenn man nachweisen kann, dass man selber dadurch behindert wird.
5  

Schreibe an Zeitungen und Zeitschriften

Die Leserrubriken in Zeitungen, Zeitschriften und Vereinsblättern werden meistens gut gelesen. Einen Leserbrief schicken, in dem Du Deine Meinung schreibst zur Bio-Industrie, kann viele Menschen zum Nachdenken anregen. Wenn Du Deinen Leserbrief auf einen Artikel in der Zeitung beziehst, dann hast Du die größte Chance, dass deine Zuschrift veröffentlicht wird. Viele Zeitschriften sowie regionale und überregionale Tageszeitungen sind auch im Internet vertreten und bieten die Möglichkeit, Leserbriefe per E-Mail einzusenden.
6  

Mache deutlich, wie Du über Tierrechte denkst

Es ist schwierig, einzuschätzen, wie weit man gehen kann. Wenn man es übertreibt, hat das meistens den gegenübergestellten Effekt. Wenn man gar nichts sagt, weiß auch niemand, wie Du über dieses Thema denkst. Wenn man zum Essen eingeladen ist, kann man immer (im voraus) sagen, dass man kein Fleisch aus der Bio-Industrie isst. Auch wenn man einkauft, kann man im Laden nach ökologischen Produkten fragen. Wenn Du andere überzeugen willst, kannst Du Dich am besten an Leute wenden, deren Auffassungen dicht bei Deinen liegen. Es kostet nämlich viel Zeit und Energie um Leute zu überzeugen, deren Auffassungen von Deinen 100% abweichen. Das ist sehr schwierig. Erzähle kurz und ohne Deinen Gegenüber anzufallen, wie Du darüber denkst. Suche (Gegen)Argumente, schau auch nach bei den "Trockenreden". Bei Zweifel kannst Du uns eine Mail senden und wir geben Dir Rat.

Wenn Du Material zusammenstellst, um Aktionen zu führen, verwende keine Logo’s oder Material von der Partei, gegen die Du protestiert. Man kann sich auch bei anderen Aktiegruppen Material ausleihen.
7  

Melde Dich als ehrenamtlicher Helfer an.

Suche in Deiner Nähe nach Menschen, die Deine Hilfe gebrauchen können und überlegt zusammen, was Ihr tun wollt und könnt.
 
 
 
 
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