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Wichtiger noch als etwas zu tun,
ist es, um etwas nicht zu tun.
Als Konsument hat man viel Macht, um der Bio-Industrie
ein Halt zuzurufen. Hier ein paar Beispiele:
Iß die Bio-Industrie aus der Welt.
Vielleicht das wichtigste Mittel überhaupt:
Durch keine Fleisch und andere Produkte aus der
Bio-Industrie zu kaufen, wird das Portemonnaie
der Bio-Industrie nicht mehr gefüllt. Wichtig
ist es, um anderen zu zeigen, wie auch der Einzelne
- durch verantwortungsvolles Kaufverhalten und
durch lecker und gesund zu kochen – Einfluss
auf das Tierelend nehmen kann. |
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Esse keine
ausländischen
Produkte die vom Tier abstammen. Vor allen an
importierten Produkten klebt oft Tierleid. Warum
sollte ein Land zu viel produzieren oder seine
natürlichen Brunnen erschöpfen? Das
kann niemals Hand in Hand gehen mit artgerechter
Tierhaltung. Das gilt vor allem für die
Niederlande, Frankreich und Amerika. Kaufe lieber ökologisch
vertretbare (biologische) Produkte.
Esse beispielsweise (öfter) kein Fleisch. |
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| Ein eigenartiges Phänomen ist
es auch, dass Menschen zu Hause noch gesund und
verantwortungsbewusst essen wollen, dieses
Prinzip jedoch vergessen, wenn sie in der Schule
oder auf der Arbeit sind. Dann hat man scheinbar
keine Zeit, Lust oder Möglichkeit, um über
die Herkunft des Essens nachzudenken. Mache darum
auch in der Betriebskantine deutlich, dass Du Essen
willst, das nicht aus der Bio-Industrie kommt,
sondern ökologisch (biologisch) verantwortet
ist. |
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Kaufe nicht bei Firmen,
die das Wohlsein oder die Rechte von Tieren
kalt lässt
Eröffne kein Konto bei Banken, die Kredite
an Firmen aus der Bio-Industrie verstrecken.
Kaufe nicht bei Supermarkten, die keine ökologischen
Produkte im Angebot haben.
Pelz taucht wieder auf im Modebild. Sei Dir bewusst,
bei dem, was Du kaufst.
Im Allgemeinen: nutze Deine ökonomische Macht
und gib tierunfreundlichen Unternehmen deutlich die
Botschaft, dass Du aus diesen Gründen keine
Produkte oder Dienste bei ihnen kaufst. |
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Deine Stimme gegen die
Bio-Industrie
Gebe bei örtlichen, regionalen, landesweiten
oder europäischen Wahlen Deine Stimme an
eine Partei, die sich deutlich gegen die Bio-Industrie
ausspricht. Frage politische Parteien nach ihrem
Standpunkt hinsichtlich der Bio-Industrie. Viele
Verantwortliche sind auch per E-Mail zu erreichen.
Es gibt auch eine Partei die spezial für
Tiere gegründet wurde.
Wenn Deine Partei kein tierfreundliches Programm
hat, wähle dann jemanden, der das hat. Frage
nach, ob sie genug für die Tiere getan haben.
Auch politische Parteien müssen Verantwortung
nehmen in Bezug auf Tiere. |
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Protestiere gegen Genehmigungen
von Bio-Industrie
Gibt es Bio-Industrie Unternehmen, die sich in
der Nähe Deines Wohnortes niederlassen wollen
oder die ausbauen wollen? Es gibt verschiedene
Möglichkeiten, um zu verhindern, dass Bio-Industrie
Unternehmen eine Genehmigung erhalten. Örtliche
Abteilungen von Milieuorganisationen können
dabei behilflich sein, beispielsweise auch mit
juristischem Rat. Namen und Adressen findest Du
auf den Seiten der lokalen Aktiegruppen. Oft kann
man auch was tun gegen Firmen, die bereits eine
Genehmigung bekommen haben, wenn man nachweisen
kann, dass man selber dadurch behindert wird. |
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Schreibe an Zeitungen
und Zeitschriften
Die Leserrubriken in Zeitungen, Zeitschriften und
Vereinsblättern werden meistens gut gelesen.
Einen Leserbrief schicken, in dem Du Deine Meinung
schreibst zur Bio-Industrie, kann viele Menschen
zum Nachdenken anregen. Wenn Du Deinen Leserbrief
auf einen Artikel in der Zeitung beziehst, dann
hast Du die größte Chance, dass deine Zuschrift
veröffentlicht wird. Viele Zeitschriften
sowie regionale und überregionale Tageszeitungen
sind auch im Internet vertreten und bieten die
Möglichkeit, Leserbriefe per E-Mail einzusenden. |
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Mache deutlich, wie Du über
Tierrechte denkst
Es ist schwierig, einzuschätzen, wie weit
man gehen kann. Wenn man es übertreibt,
hat das meistens den gegenübergestellten
Effekt. Wenn man gar nichts sagt, weiß auch
niemand, wie Du über dieses Thema denkst.
Wenn man zum Essen eingeladen ist, kann man immer
(im voraus) sagen, dass man kein Fleisch aus
der Bio-Industrie isst. Auch wenn man einkauft,
kann man im Laden nach ökologischen Produkten
fragen. Wenn Du andere überzeugen willst,
kannst Du Dich am besten an Leute wenden, deren
Auffassungen dicht bei Deinen liegen. Es kostet
nämlich viel Zeit und Energie um Leute zu überzeugen,
deren Auffassungen von Deinen 100% abweichen.
Das ist sehr schwierig. Erzähle kurz und
ohne Deinen Gegenüber anzufallen, wie Du
darüber denkst. Suche (Gegen)Argumente,
schau auch nach bei den "Trockenreden".
Bei Zweifel kannst Du uns eine Mail senden und
wir geben Dir Rat.
Wenn Du Material zusammenstellst, um Aktionen zu
führen, verwende keine Logo’s oder Material
von der Partei, gegen die Du protestiert. Man kann
sich auch bei anderen Aktiegruppen Material ausleihen. |
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Melde Dich als ehrenamtlicher
Helfer an.
Suche in Deiner Nähe nach Menschen, die Deine
Hilfe gebrauchen können und überlegt
zusammen, was Ihr tun wollt und könnt. |
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