|
|
|
|
|
|
 |
English-Nederlands-Español-Deutsch
Zur Verbesserung der Tierwohlfahrt braucht es mehr als nur Information auf den Etiketten. |
|
| |
| Zur Verbesserung der Tierwohlfahrt braucht es mehr als nur Information auf den Etiketten. Etikette betreffend das Wohl der Tiere und die Herkunft von Fleisch und Fisch führen vor allem zum “freundlicheren” Konsum der Menschen die bereits außergewöhnlich an sozialer Gerechtigkeit und ökologischem Handeln interessiert sind. Die Fakten auf den Verpackungen leiten jedoch nicht automatisch an zum Kauf von tierfreundlicheren Nahrungsmitteln bei anderen Verbrauchern. So stellt sich heraus bei einer Studie von Carolien Hoogland, die am 11. Dezember promoviert an der ’Vrije Universiteit’ in Amsterdam. Hoogland zügelt hiermit die allzu hohen Erwartungen der Politiker von einigen holländischen (grünen) Parteien, sowie der Partei für die Tiere (Partij voor de Dieren). Nach Ansicht der Promovierenden helfen die Etiketten mit Herkunftsangabe der Produkte allerdings bei der Auswahl der Produkte. Nun sind diese Schlussfolgerungen keine Neuigkeit. Es wäre naiv zu denken, dass ein bisschen Information genüge zu einer Verhaltensänderung. Dafür müsste schon mehr geschehen als nur Menschen zu überzeugen von der Notwendigkeit von tierfreundlichem Fleisch. Es geht darum, dass die Menschen sich verantwortlich fühlen und die Effektivität eines tierfreundlichen Kaufes insgesamt unterstützen. Psychologen haben für eine Verhaltensänderung schon seit längerem ein gutes Modell gemacht. Will man diese Erkenntnisse einsetzen, braucht es weit mehr Einsatz zur Unterstützung einer Kampagne. Die Bewusstseinsveränderung muss Hand in Hand gehen mit tatsächlichen Verbesserungen im Stand der Viehzucht. |
| |
|
| |
| |
|
|
| |
|
|
| |
| Überblick alle Artikel auf
Animal Freedom: |
|
|
|
|
|
|
|
|