| Ralf
Wurzbacher: Seit Mitte Februar 2006 hierzulande
zum ersten Mal der H5N1-Virus an Höckerschwänen auf der Ostseeinsel
Rügen nachgewiesen wurde, verbreitet
die sogenannte Vogelgrippe bundesweit Angst
und Schrecken. Politik, Wissenschaft und
Medien malen die Gefahr einer Pandemie an
die Wand, die weltweit Millionen Menschen
hinzuraffen drohe, würde das Virus mutieren
und auf den Menschen übertragen. Inzwischen
soll das Virus auf Katzen und Hühner übergesprungen
sein, vermeintlich befallene Nutztierbestände
wurden bereits zwangsweise geschlachtet,
und sogar mit Massenimpfungen für die
gesamte Bevölkerung wird geliebäugelt.
Auch Sie beklagen eine Infektion, allerdings
die des "öffentlichen Bewußtseins".
Glauben Sie ernsthaft, das Phänomen
Vogelgrippe ist nichts als Lug und Trug?
Hein: In der Form, wie
es uns präsentiert wird: Ja! Eigentlich
ist allein schon der Begriff "Vogelgrippe" irreführend.
Tatsächlich wäre "klassische
Geflügelpest" die zutreffende
Bezeichnung. Diese Geflügelpest kennen
die Tierärzte schon seit über 100
Jahren und können damit auch ganz gut
umgehen. Die Vogelgrippe ist also ein alter
Hut, kein Anlaß für Angst oder
Panik. Auch die Behauptung, der Virus könnte
mutieren und auf den Menschen überspringen,
ist reine Spekulation. Es gibt überhaupt
keine Hinweise dafür.
Die Pandemie findet
also, wie Sie im Film sagen, nur auf dem
"Papier" statt, "übertragen
durch Druckerschwärze"? Wie gefährlich
für Leib und Seele ist eine eingebildete
Seuche?
Hein: Die Psychoneuroimmunologie,
also die Wissenschaft, die die Auswirkung
des Denkens auf unser Immunsystem, untersucht,
läßt keinen Zweifel daran, daß kaum
etwas so anfällig macht, wie Angst.
Der Göttinger Angstforscher Borwin Bandelow
geht sogar davon aus, daß die Vogelgrippe
bei den Menschen Urängste auslöst,
weil sie wie eine biblische Plage wirke.
Daß Vögel bei Menschen große Ängste
auslösen können, wußte ja
auch schon Alfred Hitchcock.
Sie werfen in
Ihrem Film die "naheliegendsten Fragen"
auf, die entweder nicht gestellt oder nicht
beantwortet würden. Beginnen wir mit den Rügener
Höckerschwänen. Was läßt
Sie daran zweifeln, daß diese tatsächlich
an H5N1 verendeten?
Hein: Bei unseren Recherchen
zum Film wurde schnell klar, daß es
auf Rügen nicht zu einem Massensterben
der Schwäne durch H5N1 gekommen war.
Sämtliche Anwohner, aber auch Ornithologen
vor Ort bestätigten, daß das Vogelsterben
in diesem Umfang völlig normal und jedes
Jahr nach dem Winter zu beobachten ist. Die
Tiere sterben an Auszehrung, Futtermangel
und Kälte. Dann ist da noch ein Punkt,
der uns stutzig machte: Die geographische
Nähe des Fundortes der angeblich infizierten
Vögel zum Friedrich- Loeffler-Institut
(FLI), dessen Hauptsitz sich nur wenige Kilometer
entfernt auf der Insel Riems befindet. Bei
näherem Hinsehen, stellen Sie fest,
daß in Deutschland sämtliche Funde
angeblich infizierter Tiere in der Nähe
des FLI oder einer seiner Außenstellen
liegen.
Gehen Sie soweit zu behaupten,
das Friedrich-Loeffler-Institut könnte als
nationales Referenzlabor für die Vogelgrippe
die Viren gezielt ausgesetzt haben, um
eigene Interessen zu bedienen?
Hein: Das glaube
ich nicht. Das Problem besteht meines Erachtens
in der Nachweismethode dieser Viren. Was
allerdings schon stutzig macht, sind die
hellseherischen Fähigkeiten des FLI-Präsidenten
Thomas Mettenleiter. Schon vor einem Jahr
orakelte er, die Vogelgrippe könne im
Februar 2006 Deutschland erreichen, und nur
zwei Tage vor dem ersten Fund im Februar
gab er eine Presseerklärung heraus,
in der er die Gefahr der Vogelgrippe für
Deutschland hochstufte, da in Nigeria und
Italien H5N1 nachgewiesen worden wäre
und die Wildvögel von dort nach Deutschland
kommen würden. Das Problem ist nur:
Die Hauptflugzeit der Wildvögel ist
erst im März. Zudem gab er die Anweisung,
kranke oder tot aufgefundene Höckerschwäne
in jedem Fall auf Influenzaviren zu untersuchen.
Genau bei solchen Höckerschwänen
wurde dann keine 48 Stunden später angeblich
das erste Vogelgrippevirus auf deutschem
Boden nachgewiesen. Das sind dann doch zu
viele Zufälle auf einmal.
Worin bestehen
die möglichen Eigeninteressen des
FLI in puncto Vogelgrippe?
Hein: Je mehr man
eine vermeintliche Gefahr der Vogelgrippe
hochstilisiert, desto größer wird
natürlich auch der Forschungsbedarf.
Die Panikmache war für das FLI bisher äußerst
lukrativ. Ende März hat der Bund 60
Millionen Euro für die Erforschung von
Krankheiten bereitgestellt, die vom Tier
auf den Menschen übertragbar sind. Ende
April wurde der Etat für das FLI zur
Erforschung der Vogelgrippe dann noch einmal
um zehn Millionen Euro aufgestockt. Aber
natürlich stehen in puncto Vogelgrippe
noch ganz andere Interessengruppen im Hintergrund.
An wen denken Sie dabei?
Hein: Beispielsweise
die Hersteller der sogenannten Grippemittel
wie etwa Tamiflu. Auf Anweisung der Bundesregierung
sollen alle Bundesländer für mindestens
20 Prozent der Bevölkerung Tamiflu oder
alternativ Relenza – ein anderes Grippemittel – anschaffen.
Das ist natürlich ein riesiges Geschäft
für die Hersteller, und das obwohl niemand
weiß, ob diese Mittel überhaupt
wirken. Laut der US-Arzneimittelbehörde
FDA ist Tamiflu ein Placebo, das jedoch in
Einzelfällen schwerste Nebenwirkungen
hervorrufen kann. Produziert wird es von
der Pharmafirma Roche, erfunden hat es aber
die kalifornische Firma Gilead Sciences,
die für jede verkaufte Verpackung Lizenzgebühren
erhält. Deren Vorstandschef war bis
zu seinem Wechsel nach Washington US-Verteidigungsminister
Donald Rumsfeld, der heute noch durch seine
Aktienanteile kräftig an der Vogelgrippe
mitverdient.
Daneben können sich auch
die Forschungsinstitute für und die
Hersteller von Impfstoffen auf riesige Forschungsgelder
und volle Auftragsbücher freuen. Gesundheitsministerin
Ulla Schmidt hat jüngst erst mit zwei
Impfstoffherstellern Vorverträge abgeschlossen über
160 Millionen Dosen Impfstoff gegen die Vogelgrippe,
obwohl – selbst nach schulmedizinischer
Meinung – noch gar kein Vogelgrippe-Virus
existiert, das von Mensch zu Mensch übergeht.
Solch einen Virus braucht man aber, um einen
Impfstoff herzustellen. Also wozu dann diese
teuren Verträge? Als reichte das noch
nicht, machte Frau Schmidt – wohl als
Ostergeschenk – gleich noch 20 Millionen
Euro sogenannte Anschubfinanzierung locker.
Noch einmal zurück zu Tamiflu. Die Vogelgrippe
hat das lange Zeit als Ladenhüter verschriene
Medikament also über Nacht zum Topseller
gemacht?
Leitner: Tamiflu hemmt das Enzym
Neuraminidase. Was dabei genau passiert,
weiß eigentlich niemand. Die Medizinkritikerin
Angelika Kögel-Schauz, die wir für
unsere Dokumentation interviewt haben, hat
folgendes recherchiert: Kommt es infolge
von Stoffwechselstörungen zu einem Neuraminidase-Mangel,
sind schwerste neurologische Symptome die
Folge: Seh-, Nerven- und Skelettstörungen,
muskuläre Schwäche (Hypotonie)
und Unterernährung (Hypotrophie), Krampfanfälle,
Gleichgewichtsstörungen, Innenohrschwerhörigkeit,
geistige Entwicklungsstörungen und vieles
mehr. Wie erwähnt, wurde Tamiflu von
der FDA als "Placebo mit schweren Nebenwirkungen" klassifiziert.
Der Leiter der Studie verlor im übrigen
danach seinen Job. Die FDA untersteht schließlich
der US-Regierung und damit indirekt auch
Rumsfeld. US-Präsident Bush hatte wegen
der vermeintlichen Vogelgrippegefahr für
zwei Milliarden Dollar Tamiflu geordert.
Eine Einstufung als Placebo kommt da nicht
gerade gelegen. Das stört die Umverteilung
von Steuergeldern in die Kassen der Pharmakonzerne,
in diesem Fall die Selbstbedienung von Rumsfeld
am Staatshaushalt der USA. Dennoch haben
sämtliche westlichen Staaten wie verrückt
Tamiflu auf Vorrat gebunkert.
Das FLI hat
erklärtermaßen an den Rügener
Wildvögeln "zweifelsfrei" den
aggressiven sogenannten Asia-Stamm des
H5N1-Virua nachgewiesen. Sie haben dagegen
erhebliche Zweifel an der Nachweismethode.
Leitner:
H5N1-Nachweise beruhen auf einem komplizierten
biochemischen Vervielfältigungsverfahren
namens PCR, der Polymerasen Kettenreaktion.
Dabei wird, so die Theorie, die DNA des H5N1
umgewandelt, hunderttausendfach kopiert und
dann per Lichtreaktion nachgewiesen. Problem:
PCR-Erfinder Kary Mullis, der dafür
den Nobelpreis bekam, hält sein Verfahren
für viel zu unspezifisch, um sie als
Nachweismethode für bestimmte Viren
einzusetzen. Die PCR vermehre wahllos alles,
was ihr an zellfreiem Erbgut begegne.
Würden
Sie das bitte erläutern?
Leitner: Um
das Kopieren in Gang zu setzen, bräuchte
man ein so genanntes Startermolekül,
das spezifisch nur das Erbgut des H5N1 kopiert.
So etwas kann man nur im Rahmen eines Nachweises
mittels der klassischen Virusisolation entwickeln:
Infiziertes Blut wird von allen nicht viralen
Partikeln gereinigt, am Ende bleibt nur das
gesuchte Virus übrig. Dann muß man
nachweisen, daß sich dieses Virus vermehren
kann und auch für die Krankheit verantwortlich
ist, die man ihm zuschreibt. Jetzt muß das
virale Genom analysiert werden und anschließend
könnte man versuchen, eine PCR für
H5N1 zu entwickeln. Doch vorher braucht man
eben eine ordentliche Virusisolation, sonst
weiß eben niemand, worauf die sogenannte „H5N1-PCR" tatsächlich
reagiert. Fordert man beim FLI eine Studie
zu einer H5N1-Isolation an, erhält man
eine Arbeit, die den Begriff Virusisolation
ad absurdum führt: Es wird nichts gereinigt
und isoliert, und der Erstnachweis der viralen
Partikel erfolgt bereits mittels H5N1-PCR.
Das mag für Laien kompliziert klingen.
Ganz konkret: Gibt es einen Beweis, daß die
Vogelgrippe die Schwäne verenden ließ?
Leitner: Das Vogelgrippe-Institut FLI
jedenfalls hat einen solchen Beweis nicht
auf Lager. Die PCR ist ein unspezifisches
und ungeeichtes Verfahren, das auf DNA-Zersetzungsprozesse
reagiert, und in toten Tieren laufen davon
jede Menge ab. Wenn aber die Bundeswehr
in einem langen Eiswinter nach toten Vögeln
sucht, diese alle auf einen Haufen legt und
sich jemand mit einem weißen Kittel
danebenstellt und von einem "absolut
tödlichen Virus" spricht, dann
sind das "Top-News". Wir erleben
doch alle paar Jahre solch einen Hype um
eine super-bedrohliche Seuche – ohne
daß jemals ernsthaft etwas geschehen
wäre. Wer spricht heute noch von SARS?
Das war das gleiche Konstrukt, nur war die
Vermarktungsstrategie nicht so perfekt wie
jetzt bei H5N1. SARS war eine atypische Lungenentzündung.
So etwas fängt man sich am häufigsten
im Krankenhaus ein, weil dort wegen des exzessiven
Gebrauchs von Desinfektionsmitteln die fiesesten
Keime regelrecht "gezüchtet" werden.
Zu dieser Problematik finden Sie aber keine
Berichte in den Medien, obwohl die Anzahl
der Toten locker ausreicht, endlich mal eine
echte Pandemie auszurufen. So viel ist klar:
Die nächste Seuche kommt bestimmt und
das nächste Viruskonstrukt ist immer
das schwerste. Das ist so sicher, wie das
Klingeln in den Kassen der Pharmakonzerne.
Was ist mit den bis dato rund 90 weltweit
angeblich der Vogelgrippe erlegenen Menschen.
Wie schwer ist hier die Beweislast?
Leitner:
So schwer, daß man sie locker auf die
leichte Schulter nehmen kann. Fragt man beim
FLI nach einem Beweis, daß H5N1 auf
den Menschen übertragbar ist, erhält
man eine Arbeit, die absurder ist als alles
zusammen, was mir je untergekommen ist: Eine
Studie aus Thailand, vorgenommen an der wahnsinnig "repräsentativen" Menge
von einem einzigen Jungen. Der hatte jedoch
ein ganz anderes Problem als Vogelgrippe:
Sein Körper war voller Schimmelpilze,
was medizinisch nur an einem sehr schweren
Immunversagen liegen kann. Dazu wurde er
auch noch falsch behandelt; bekam mehrere
Breitbandantibiotika, die seinem kollabierenden
Immunsystem weiter zusetzten. Als man ihm
dann auch noch Tamiflu einflöste, verstarb
er zwei Tage später. Gibt es da einen
Zusammenhang, oder ist das Zufall? Bis heute
erfolgte bei keiner der weltweiten "H5N1-Infektionen" bei
Menschen ein virologisch gültiger H5N1-Nachweis – typisch
für die neuen, die konstruierten Seuchen.
Kann die Vogelgrippe dem Menschen
also gar nicht gefährlich werden?
Leitner: Niemand
hat bis jetzt bewiesen, daß H5N1 als
infektiöses Etwas existiert und daß es
auch böse ist. Die ganze Influenza-Hysterie
resultiert möglicherweise aus einer
Unterwanderung des staatlichen Robert-Koch-Instituts
(RKI) durch wissenschaftlich ausgebildete
Lobbyisten. Das klingt jetzt nach Verschwörungstheorie,
ich halte mich aber an Fakten: Beim RKI sitzt
die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI),
die maßgeblich von Impfstoffherstellern
finanziert wird. Deren Mitarbeiter sind,
als sei das eine Selbstverständlichkeit,
in die Hierarchie des RKI integriert, beispielsweise
in die Abteilung für Epidemiologie.
Dort werden die jährlichen Grippetoten
statistisch ausgewertet. Mehr Grippetote
auf dem Papier ist gleich mehr Umsatz bei
Impfstoffen: RKI-AGI meldeten in den letzten
Jahren bis zu 30000 Influenzatote in Deutschland
pro Jahr. Das Statistische Bundesamt zählte
in den letzten Jahren aber durchschnittlich
nur 13 Tote pro Influenzasaison, Durchschnittsalter
71 Jahre. Influenza ist also nur für
alte Menschen gefährlich, weil deren
Immunsystem nicht mehr so intakt ist. Der
statistische Trick mit den 30000 Toten wurde
vom RKI-AGI-Mitarbeitern entwickelt. Sie
nehmen die Sterblichkeit in den Wintermonaten,
ziehen davon die Sterblichkeit in den Sommermonaten
ab, und das sind dann automatisch alles Influenzatote.
So leicht geht das! Daß es Dutzende
Faktoren gibt, durch die die höhere
Wintersterblichkeit erklärbar wäre,
wird einfach ausgeblendet. Das kommt dabei
raus, wenn man offizielle Krankheitsstatistiken
von Krankheitsprofiteuren herstellen läßt.
Als angebliche Referenzkrankheit
zur drohenden Vogelgrippe-Pandemie wird
gern auf die "spanische Grippe" von 1918
bis 1920 verwiesen, der zwischen 20 und
100 Millionen Menschen erlegen sein sollen.
Ihr Film liefert eine andere Sicht der
Dinge …
Hein: Die
Fakten weisen tatsächlich eher auf ein
globales Impfdesaster als auf eine Pandemie
hin. Nach Ausbruch der Seuche hat man in
Boston zu Forschungszwecken den Versuch unternommen,
Freiwillige mit der spanischen Grippe zu
infizieren. Ihnen wurde ein Sekret von Kranken
in den Rachen und die Nase gesprüht,
außerdem mußten sie sich von
Erkrankten anhusten lassen. Das Ergebnis:
Kein Einziger wurde krank. Erst als man ihnen
dann das Sekret unter die Haut spritze – also
eine Impfung nachahmte – erkrankten
die Menschen.
Sie sagen also, es könnte
größere Gefahr von Impfungen als
von den vermeintlich bekämpften Viren
ausgehen?
Hein: Es gibt eine ganz neue Studie
zu den Grippeimpfungen – veröffentlicht
im Bundesgesundheitsblatt. Durchgeführt
von Impfbefürwortern, von den deutschen
Impfpäpsten. Heraus kam, daß beispielsweise
für die Gruppe der über 61jährigen – für
die die Grippeimpfung ja besonders empfohlen
wird – eine negative Schutzwirkung
von 89 Prozent (!) besteht. Diese Menschen
erkranken nach der Impfung wesentlich häufiger
an Grippe als Menschen ohne Impfung. Das
sagt doch alles.
Sie lassen in Ihrer Dokumentation
ein Hand voll Ärzte und Virulogen zu
Wort kommen. Konnten Sie nicht mehr Experten
gewinnen, die Ihre Thesen stützen?
Hein:
Die lassen sich ganz sicher finden. Doch
das geschieht dann meist hinter vorgehaltener
Hand. Wir hatten im Zuge der Recherchen
auch mit ehemaligen Mitarbeitern des Robert-Koch-Institutes
und des Max-Planck-Institutes gesprochen.
Doch bei derart heiklen Themen, die zudem
noch vollkommen konträr zu der veröffentlichten
Meinung stehen, lassen sich die wenigsten
dazu bewegen, ihre Meinung auch vor der Kamera
zu äußern. Schließlich könnte
dies unter Umständen das berufliche
Aus bedeuten. Um so mehr Hochachtung habe
ich vor den Ärzten, die sich an unserer
Dokumentation beteiligten.
Sie arbeiten beide
fürs Fernsehen. Haben Sie Ihren Film
auch dem ZDF, angeboten?
Hein: Nein. Dort
wird man diesen sicherlich nicht senden,
weil man sich selbst widersprechen würde.
Schließlich sind alle großen
Sender und Zeitungen auf den Zug der Panikmache
aufgesprungen und haben daran kräftig
verdient. Außerdem will man sich nicht
mit sogenannten Außenseiterthemen in
die Nesseln zu setzen. So viel Mut und Power,
die darauf folgenden Angriffe aus Politik,
Medien und Pharmaindustrie durchzustehen,
traue ich dem ZDF nicht zu.
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