Videoclips über Missbrauch
bei Massentierhaltungen, Tiertransporten und Stierkämpfen
Einführung
Die Videoclips
zeigen oft extremen Missbrauch, aber in erster Linie
zeigen sie, wie grob und gleichgültig Tiere behandelt
werden. Sie geben uns auch einen Eindruck über
das Leben eines Tieres in der Massentierhaltung: endlose
Langeweile, überfüllte Ställe, Schweineställe
und Käfige, in denen überhaupt kein natürliches
Verhalten möglich ist.
Die nachfolgenden Videoclips sind Exe-Dateien.
Klicken Sie auf den Clip, den Sie sehen wollen; beantworten
Sie gegebenenfalls 2 Sicherheitsfragen und dann spielen
Sie sie direkt ungespeichert. Die Dateien sind virusfrei;
Sie brauchen Realplayer (.rm) oder Mediaplayer (*.wmv)
oder keine zusätzliche Software (*.exe), aber es
gibt auch keinen Authentisierungskode mit Unterschrift.
Wenn Sie eine langsame Verbindung haben, kann es bis zu
10 Minuten dauern, bevor Ihr PC das Videofragment heruntergeladen
hat, aber im Normalfall braucht er nur wenige Sekunden.
Die Videoclips nehmen über der Hälfte eines
Megabytes in Anspruch und dauern zwischen 10 und 15 Sekunden.
Ihre Qualität variiert von mäßig
(*) bis angemessen (*).
Einige von ihnen wiederholen sich automatisch, sobald
sie zum Ende kommen. Mit Anklicken der Leertaste können
Sie die Clips anhalten und weiterspielen. Mit der Escape-Taste
können Endlosschleifen beenden werden. Die Videos
werden an 12x15 cm oder größer gezeigt.
Videoclips:
Geflügelfängers
In einer RVU-Rundfunksendung als Teil einer Reihe über
verschiedene Formen von Arbeitsplätzen ("Werken
aan Werk") wird die abendliche Arbeit eines niederländischen
Geflügelfängers gezeigt. Der Film (.exe)
oder
(.wmv) zeigt zum Beispiel wie eine Box voll
mit Mastküken entladen wird. Zehntausende für
den Verbrauch bestimmte Küken werden hier achtlos
aus den Kisten und in eine Halle geworfen. Im Vordergrund
ist zu sehen, wie von Zeit zu Zeit eine neue Kiste von
Küken ausgeleert wird. Im Hintergrund entladen
zwei andere Personen Kisten.
Mastküken
Der
relative Bewegungsraum für jedes Mastküken
nimmt kontinuierlich ab, weil die Küken sehr schnell
wachsen.
Nach sechs Wochen kommen die Huhnfänger zur Dämmerung
wieder. Sie greifen ein paar Küken (.exe) oder (.wmv) in jeder Hand und werfen und bündeln (.exe) oder (.rm) sie in Kisten. Einige der Tiere erhalten dabei Knochen-
oder Flügelbrüche (.wmv).
Die Tiere werden in die Kisten gestopft (.exe)
oder
(.wmv) und diese wird noch hin- und hergeschüttelt.
Beim Schließen der Kiste gerät ein Küken
unbarmherzig zwischen Kiste
und Deckel (*). Der
Stapel von Kisten zum Lieferwagen gefahren. Schließlich
werden sie im Schlachthaus auf einem Förderband
entladen, wo sie kopfüber
mit den Krallen auf einen Haken befestigt (*) werden. Ein Küken versucht verzweifelt, seinem
Schicksal zu entgehen, wird aber mit
dem Strom mitgerissen (*).
Erbarmungslos fährt das Band fort zur Entköpfungsmaschine (.exe) oder (.rm).
Einige Sekunden später werden ihre Kehlen manuell
durchgeschnitten.
Im Juli 1998 filmte TV Noord (eine niederländische
lokale TV-Station) einen Tag der offenen Tür in
einer Legebatterie. Diese Hühner waren schon ein
Jahr in der Legebatterie (.exe)
oder (.wmv)
und sollten einige Tage darauf geschlachtet werden.
Die Hühner flattern in Panik aufwärts, weil
sie von dem Licht der Filmkameras erschreckt werden.
Dann folgt eine Nahaufnahme einiger Hühner mit
amputierten Schnäbeln (.exe)
oder (.rm),
die erbärmlich auf ihrem kleinen Lebensraum ausharren.
In 'Noorderlicht' (ein niederländisches Wissenschaftsprogramm)
widmete eine Sendung die Aufmerksamkeit auf die Verwendung
von Antibiotika in der Massentierhaltung. Der Clip (.exe)
oder (.wmv)
zeigt eine Halle, die mit Zehntausenden von frei herumlaufenden
Hühnern gefüllt ist. Die einzige Möglichkeit,
solch eine Anzahl von Hühnern auf engem Raum 'gesund'
zu halten, ist die Beimischung von Antibiotika in die
Nahrung.
Internationalen
Viehtransport
RVU strahlte einen österreichischen Dokumentarfilm
aus mit dem Titel: "Meat of fear - fear of meat".
Mit diesem Titel wollen die Hersteller darauf hinweisen,
dass die Angst des Tieres vor der Schlachtung
(in einer Stresssituation) eine negative Auswirkung
auf die Qualität des Fleisches hat.
Einige Teile des Dokumentarfilms zeigen den internationalen
Viehtransport. Bei Ankunft am Schlachthof ist das Vieh
über Hunderte von Kilometern transportiert worden.
Während des Transports wurden sie häufig nicht
versorgt und schlecht behandelt. Am Ende sind die Tiere
so schwach, dass sie kaum auf den eigenen Beinen stehen
können. Das Video (von Manfred Karreman) zeigt
das Abladen einer Kuh von einem Lastwagen (.exe)
oder (.rm)
oder (.wmv).
Das Tier wird mit Seilen um die Beine aus dem Lastwagen
gezogen.
Der Untertitel ist wie folgt: "Man kann daraus
schließen, dass für die Schlachtung bestimmte
Tiere auf eine besorgniserregend grausame Art behandelt
werden. Motto: sie werden ohnehin bald geschlachtet
werden. Diese Tiere sind aber 'bloß' einige hundert
Kilometer transportiert worden".
Ein weiteres Video zeigt die letzten Minuten eines
Kalbes (.exe)
oder (.wmv),
das zu einem Schlachthaus ins Ausland als Teil der sogenannten
Herodes-Verordnung gebracht wird. Trotz der Forderung,
dass die Kälber in guter Form ankommen sollen,
ist klar, dass nicht jedes Kalb befähigt und bereit
ist, die letzten Meter zu laufen. Es ist kein Wunder,
wenn man sieht wie schlecht sie behandelt (.exe)
oder (.rm)
werden (CIWF).
Ein Team der deutschen Organisation Animals
Angels verfolgte den Transport von Pferden von Litauen
nach Italien ("So ein Hundeleben" im ZDF ausgestrahlt).
Pferde an sich sind sowieso schlecht zum Transport geeignet,
oft dauert dieser tagelang. Nach einer Weile können
sie sich nicht mehr auf ihren Beinen halten, schließlich
stürzen sie und verletzen sich. Dieses Pferd musste
von einem Tierarzt getötet werden, nachdem es sich
mit einem Bein an einem Trennfenster im LKW-Ventilationssystem
verfangen hatte und sich kläglich das Bein brach
(.exe)
oder (.rm).
Jedes
Jahr werden Millionen von Schafen, Schweinen
und anderes Vieh oft mit extrem langer Reisedauer
quer durch Europa transportiert. Im Jahr 1999 waren
Untersuchungsbeamte der Organisation 'Compassion World
Farming' den Lebendtiertransporten auf der Spur.
Ihre entsetzlichen Bilder werden im neuen CIWF-Film
'Some
Lie Dying' (5 Mb) gezeigt.
CIWF-Untersuchungsbeamte konnten in drei griechischen
Schlachthäusern filmen. Darunter machten zwei erst
gar keinen Versuch, die Tiere vor der Schlachtung zu
betäuben. Ihre Kehlen wurden bei vollem Bewusstsein
durchgeschnitten und sie wurden einem langsamen Tod
durch Ausblutung überlassen. Ein Schlachthaus benutzte
elektrische Betäubung
(*), aber die Tiere schienen
bei der Schlachtung nicht
vollständig betäubt gewesen zu sein (*).
Stierkampf
Blutig und grausam ist das völlig grundlose Leiden
eines Stieres in den letzten Sekunden (.exe)
oder (.wmv)
eines Stierkampfes, wie im Videoklip von Manfred
Karreman zu sehen.
Hahnenkampf
Obwohl in 47 Staaten illegal, blüht der Hahnenkampf
in Neu-Mexico, Louisiana und Oklahoma dank der
Unterstützung einiger einflussreichen Personen
in Washington. Brian Ross von ABCNEWS forscht
nach.
Viehmärkten
Die belgische Tierrechtsorganisation GAIA filmte mit
der versteckten Kamera, wie Tiere auf Viehmärkten
mit Stöcken gestoßen (.exe)
oder (.rm)
und geschlagen werden
(*), oftmals
sind and den Stöcken Widerhaken.
Sogar Kinder ahmen den Tiermissbrauch der Erwachsenen
nach. Auf diesem Film (.exe)
oder (.rm)
sieht man, wie ein Kind wiederholt ein Kalb schlägt.
Schweinen
'Het Klokhuis' (ein pädagogisches Jugendprogramm
in den Niederlanden) zeigt das stereotypische Verhalten
von Schweinen, die an zwei Stangen angebunden
sind. Aus bloßer Langeweile fangen die Schweine
an, an den Ketten zu kauen. Dieses apathische Kauen
wird stundenlang wiederholt (.exe)
oder(.wmv).
In einer Rundfunksendung von '2-Vandaag' (ein niederländisches
Programm über aktuelle Themen) vom Dezember 1999
ist ein Landwirt zu sehen, der entlang einer Reihe kleiner
Stallabschnitte seines Schweinestalls geht, in dem Säue
zusammen mit etwa zehn Ferkeln 'leben' (.exe)
oder (.wmv).
Man kann eindeutig sehen wie klein der Raum für
eine Sau ist, die zwischen zwei Stangen stehen
muss und keinerlei Möglichkeit hat, sich zu umzudrehen.
Nerze
Zwei Videofragmente eines niederländischen Nerzbauernhofes
wurden von "De achtste Dag", einem niederländischen
Menschenrechtsverband, gedreht. Nerze werden in Stahlgitterkäfigen
gehalten (.exe)
oder (.rm).
Mehr Bewegungsfreiheit als
zum angrenzenden Käfig zu gehen, dürfen sie
nicht haben.
Mehr Informationen über Massentierhaltung.
Mehr Videos über den grausamen internationalen
Tiertransport siehe den CIWF-Film
'Some lie dying' oder GAIA über foie-gras.