"Internationale Tiertransporte: einige liegen zu sterben"
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Dieser Film basiert auf einen Script, der auf einer Version der GAIA (Belgien) geschrieben wurde. CIWF Holland präsentiert die folgenden Filmfragmente, welche auch mit einem niederländischen Kommentar versehen sind, auf ihrer Website. Hier finden sie auch eine Petition gegen den internationalen Transport von Tieren.
Internationale Tiertransporte
Jedes Jahr werden Millionen von Schafen, Schweine und Rinder durch ganz Europa transportiert. Diese Transporte können eine extrem lange Zeit dauern.
1995 wurde von der EU eine Richtlinie beschlossen um das Leid der Tiere während der Transporte auf ein Minimum zu reduzieren. Tierschützer sind zur Kontrolle der Richtlinie Tiertransporten gefolgt.
Viele von der einen Million Schafe und Lämmer, die Groß-Britannien im Laufe eines Jahres exportiert, werden zu zentralen Punkten in Belgien und den Niederlanden transportiert. Von dort werden sie nach einer Pause von ca. einem Tag weiter zu den Schlachthäusern in Italien, Griechenland und Spanien transportiert.
Compassion
In World Farming folgte diesen Transporten von Belgien bis zur südliche Spitze von Italien. Es wurden sicher mehr als 2000 km zurückgelegt und die Transportdauer betrug ca. 30 stunden. Mit der Strecke Groß-Britannien Belgien zusammen dauerte die Fahrt sicher 40 Stunden.
Bei einem vorherigen Transport gelang es uns in einem italienischen Schlachthaus die Schafe zu filmen. Zu unserem Entsetzen wurden die Tiere an ihren hinteren Beinen herum gezerrt und vorwärts geschleift.
Eine große Anzahl an Schafen die aus Groß-Britannien, Frankreich und Spanien stammen, werden in dem italienischen Hafen Bari verschifft. Das ziel sind die Schlachthäuser in Griechenland. Damit ist der Transport der britischen Tiere noch länger und dauert variierend von 65 bis zu mehr als 100 Stunden.
In Bari, Italien entdeckten die Tierschützer zwei Transporter mit Tieren die auf die Verschiffung nach Griechenland warteten. Die Tiere kamen aus Groß-Britannien und Frankreich und standen 48 stunden in der vollen Hitze und bekamen während dieser Zeit kein Wasser.
Auf Andringen der Tierschützer wurde von der italienischen Behörde beschlossen, die Tiere auszuladen. Für etliche der Tiere kam diese Maßnahme zu spät. Beim Ausladen wurde festgestellt, dass viele entweder schon tot oder im Sterben begriffen waren.
2 Tage mussten die Tiere dann nochmals auf den weiteren Transport nach Griechenland warten. Während dieser Zeit verstarben noch etliche Tiere.
Insgesamt starben 115 britische Lämmer und 45 französische Schafe.
Jeder Jahr werden mehr als eine Million Schweine aus den Niederlanden nach Italien und Spanien befördert. Diese Transporte dauern vierzig, fünfzig Stunden oder noch länger.
Tausende von Rindern werden jedes Jahr von Irland und Deutschland nach Italien und Spanien, und weitere von Frankreich nach Griechenland transportiert.
Junge Kälber werden von Irland nach Nord – Frankreich und dann weiter in niederländische Mastbetriebe befördert. Hier werden sie in Ställen weiter gezüchtet.
Die größte Misshandlung findet zumeist beim Ein- und Ausladen statt. Beim Abladen dieser verängstigten Tiere in Frankreich werden sie geschlagen um sie in Bewegung zu bringen.
Die Behandlung dieses Kalbes ist unakzeptabel.
Ost – Europa exportiert jedes Jahr mehr als 100000 Pferde zum Schlachten in die EU. Die meisten kommen aus Polen, Litauen und Rumänien. Für die meisten ist das Ziel Italien.
Mitglieder der deutschen Organisation „Animals Angels“ folgten diesen Pferden aus Litauen. Die Pferde werden durch Polen bis nach Zebrzydowice, einem Ort nahe der tschechischen Grenze befördert. Von dort geht es weiter durch Tschechien, Slowakei und Ungarn. Wenn sie dann endlich Ungarn erreichen, haben sich die Pferde untereinander verwundet, sind gestresst und vollkommen erschöpft.
Dieses Pferd saß mit seinem Huf fest in der Absperrung zur Ventilation. Es wurde erst nach mehrmaligen Versuchen es dort heraus zu ziehen, aus seinem Leiden befreit.
Ein weiteres Opfer dieser brutalen Tiertransporte. Esel werden aus Rumänien über Ungarn zum Schlachten nach Italien befördert. Viele sterben während des Transportes. Man muss wissen, dass die Esel große Schwierigkeiten haben, den steilen Aufgang in den Truck zu schaffen.
Zurück zu dem Transport der Pferde. Unser Film zeigt die Pferde nach dem Transport aus Litauen. Von Ungarn werden sie durch die Slowakei nach Italien befördert. Dieser Transport dauerte ca. 46 Stunden. Hier werden sie ausgeladen, es ist kein Tierarzt oder andere medizinische Versorgung anwesend. Am nächsten erfolgt der weitere Transport quer durch Italien.
Die Pferde haben dann die vierte Nacht auf ihrem Transport hinter sich. Um halb elf nachts erreichen sie den Hafen von Piombino an der Westküste von Italien. Hier geht es auf ein Schiff nach Sardinien. die Tiere sind dann ca. für 7 stunden auf dem Schiff um dann im Hafen von Olbia im Norden Sardiniens auf einen Transporter umgeladen zu werden. Dieser bringt die Tiere nach Caglieri im Süden zum Schlachten.
Die gesamte Strecke Litauen Sardinien beträgt 2500 km und die Dauer des Transportes betrug 95 Stunden.
Am Beginn sahen wir das Leid der britischen Lämmer, die nach Griechenland befördert wurden. Das Leben der Tiere die diese Strapazen überlebt haben, endet jetzt hier in einem griechischen Schlachthaus.
Es ist uns gelungen um den Umgang mit den Tieren in drei Schlachthäusern zu filmen. In zwei Schlachthäusern wurde nichts unternommen um die Tiere, wie vorgeschrieben, vorm Schlachten zu betäuben. Sie wurden aus dem Transporter ins Schlachthaus gezerrt. Dort wurde ihnen bei vollem Bewusstsein die Kehle durchgeschnitten und zum Ausbluten ihrem weiteren Schicksale überlassen.
Das dritte Schlachthaus betäubte zwar, aber so schlecht, dass sie bis zum Durchschneiden ihrer Kehle wieder bei Bewusstsein waren.
Jedes Jahr werden tausende von britischen Schafen exportiert um bei der rituellen Schlachtung in Frankreich beim jährlichem Eid-el-Kabir-festival getötet zu werden. In dem Film sehen sie im Hintergrund ein Tier dem schon vor längerer Zeit die Kehle durch geschnitten wurde Es ist noch deutlich am leben und leidet unter dem „Stress“. Bei lebendigen Leibe werden die Tiere über Auffangbecken mit dem kopf nach unten aufgehängt, und wird ihnen die kehle durch geschnitten. Dies geschieht mit ihnen bei vollem Bewusstsein. Diese Art von rituellen Schlachtungen sind innerhalb der EU verboten.
Der mittlere Osten und Nord-Afrika importiert aus der Europäischen Union, vorrangig aus den Ländern Irland, Deutschland und Frankreich, hunderttausende von Rindern.
In diesem libanesischem Schlachthaus sehen wir einen irischen Stier. Da der Viehwagen keine Rampe hat, „fällt“ das Tier aus dem Viehwagen. Zum schlachten werden die Vorderbeine festgebunden an der Seite des Wagens. Dies geschieht, damit das Blut aus seiner Kehle nicht den Wagen beschmutzt, sondern direkt in den Abfluss fließt.
Die Europäische Union subventioniert diese Tiertransporte ins nichteuropäische Ausland, um den Fleischberg innerhalb der EU nicht weiter wachsen zu lassen. Die Viehhändler werden belohnt aus unseren Steuergeldern.
Im mittleren Osten werden die Tiere nicht betäubt vorm schlachten. Bei diesem deutschem Stier wird die Kehle bei vollem Bewusstsein durch geschnitten. Das Geräusch was sie hören, wird verursacht durch die Versuche des Tieres zu atmen.
Die europäische Kommission, die zuständig ist für diese Art von Transporten von landwirtschaftlich genutzten lebendigen Tieren möchte diese Transporte abschaffen und nur noch den Transport von Fleisch erlauben.
Inzwischen in Australien:
Das Land mit dem größten Export an lebendigen Tieren ist Australien. Diese Industrie verdient ungefähr $900 Million jährlich. Das Leid der Tiere ist ein hoher Preis und viele Australier finden diesen barbarischen Handel trotz den hohen Verdienstes es nicht wert.
„Live export shame„ will die Öffentlichkeit in Australien und Übersee informieren über alle Aspekte und Nachteile über diesen Handel mit lebenden Tieren. Es will die Verquickung von Handel, Industrie und Politik aufzeigen. Hier ist der Button zu den Fotos über diesen beschämenden Export.